Die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel, der Strand oder auch der heimische Spielplatz ruft – nichts wie rein ins sommerliche Vergnügen! Doch Achtung: Bei allem Spaß im Freien solltest du den umfassenden Sonnenschutz für deinen Nachwuchs auf keinen Fall vergessen. Mit zunehmenden Temperaturen steigt das Risiko für einen Sonnenbrand, einen Sonnenstich oder eine Dehydrierung deutlich. Kinder und besonders Säuglinge sind dabei grundsätzlich wesentlich empfindlicher als Erwachsene. Deine Familie soll die schönen Tage in vollen Zügen und bei bester Gesundheit genießen? Dann nimm dir die folgenden 5 Tipps zu Herzen.

Tipp 1: Schütze dein Baby im ersten Lebensjahr immer vor der prallen Sommersonne.

In den ersten 12 Monaten sollten Babys gar keine direkte Sonnenstrahlung abbekommen. Such daher immer einen geeigneten Schattenplatz und bring dein Baby vor allem in den Mittagsstunden am besten in einen kühlen Raum. Auf diese Weise kommst du auch ohne die Babyhaut belastende Sonnencreme aus.

Tipp 2: Sorge grundsätzlich für ausreichend Pausen im Schatten.

Deine Sprösslinge haben das erste Lebensjahr bereits hinter sich gelassen? Auch bei älteren Kindern sind ausreichend Pausen im Schatten Pflicht. Da der Nachwuchs beim ausgelassenen Spiel die Hitze-Warnsignale des Körpers schnell überhört, ist dein Eingreifen erforderlich. Stell sicher, dass deine Kinder im Laufe des Tages genügend Pausen im Schatten machen und zudem ausreichend trinken. Besonders wichtig ist dieser Tipp in der Mittagszeit. Eine Siesta am frühen Nachmittag hilft der ganzen Familie, einen ausreichend kühlen Kopf zu bewahren.

Tipp 3: Achte auf sonnengerechte Kleidung.

Sonnendichte Kleidung, die die Strahlung vollständig abschirmt, schützt die Haut deiner Kinder besser als jede Sonnencreme. Aus diesem Grund sollten deine Kleinen im Freien grundsätzlich immer eine Kopfbedeckung mit Schirm und Nackenschutz tragen. Sie schützt die besonders empfindliche Haut im Gesicht, im Nacken und an den Ohren. Darüber hinaus sind deine Kinder mit weit geschnittener, luftiger, aber dennoch langärmeliger Kleidung bestens für den Sommertag gerüstet. Je mehr Haut bedeckt ist, desto weniger Angriffsfläche hat die Sonne!
Wichtig: Nicht alle Kleidungsstücke halten Sonnenstrahlung zuverlässig ab. Im Zweifelsfall solltest du auf entsprechende Siegel achten.

Tipp 4: Verwende Sonnencreme richtig.

Alle Hautstellen, die nicht von Kleidung bedeckt sind, müssen auch an schattigen Plätzen eingecremt werden. Für den Nachwuchs solltest du dafür spezielle Kindersonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 20 verwenden und die Creme großzügig auftragen. Ist die Cremeschicht zu dünn, kann sie ihre volle Wirksamkeit nicht entfalten.
Um den optimalen Sonnenschutz mit der Creme zu gewährleisten, musst du zusätzlich diese Regeln berücksichtigen:
– Creme dein Kind immer eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt im Freien ein.
– Trage bei längeren Aufenthalten im Freien regelmäßig neue Creme auf. Durch Schwitzen und Abrieb geht die Schutzwirkung sonst verloren. Diese Regel gilt besonders nach dem Baden.
– Behalte die Zeit im Blick. Auch durch das Nachcremen lässt sich der Sonnenschutz nicht beliebig lange aufrechterhalten. Begrenze daher grundsätzlich die Zeit, in der sich deine Kinder in der Sonne aufhalten.

Tipp 5: Denke auch an den Schutz für die Augen.

Starke UV-Strahlung ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch zu Entzündungen der Hornhaut oder der Bindehaut führen. Neben der Kopfbedeckung sollten deine Kinder vor allem im Gebirge mit stark reflektierendem Licht unbedingt eine Sonnenbrille tragen.

Quellen:
https://www.gesundheit.gv.at/leben/gesundheitsvorsorge/haut/sonnenschutz-kinder
https://www.kindergesundheit-info.de/themen/risiken-vorbeugen/sonnenschutz/kinderhaut-schuetzen/
https://www.familie.de/gesundheit/sonnenschutz-abc-fuer-kinder-688743.html