Heute weiß jedes Kind, dass es sich täglich zweimal die Zähne putzen soll. Dennoch ist dieser Standard noch nicht so lange üblich, wie man denken möchte.

Die Anfänge der Zahnpflege

Zwar wurde die älteste überlieferte Zahnbehandlung an einem 14.000 Jahre alten Zahn vorgenommen, dennoch war Karies in der Steinzeit bei weitem nicht so weit verbreitet wie heute. Das liegt daran, dass die Nahrung noch kaum Zucker enthielt. Dementsprechend wenig kümmerten sich unsere Vorfahren aus der Steinzeit auch um Zahnpflege.

So richtig begann man mit dem Zähneputzen dann vor ca. 5000 Jahren im alten Ägypten. Dort kaute man die Zweige des Arak-Baumes, oder „Zahnbürstenbaum“. Da die Pflanze natürliche Fluoride enthält, war in diesen ersten Kaustäben sogar schon die Zahnpasta enthalten.

Im alten Rom hingegen kannte man keine Zahnbürste. Dort wurde Mundhygiene mittels eines Zahnpulvers aus Knochenmehl betrieben. Dieses rieb man mit den Fingern auf die Zähne, um Ablagerungen zu entfernen. Stattdessen entwickelten die Römer die ersten Zahnstocher der Geschichte.

China erfindet die Zahnbürste

Die erste Handzahnbürste, die an unsere heutigen Werkzeuge erinnerte, kam im Jahr 1498 in China auf. Man befestigte Wildschweinborsten an Bambus und putzte sich damit die Zähne. Zwei Haken hatte diese Konstruktion aber: Wildschweinborsten sind relativ hart und Bambus wird bei Feuchtigkeit weich. In den nächsten Jahrhunderten wurde daher mit unterschiedlichen Tierhaaren für die Borsten und mit Knochen oder Metall für den Griff experimentiert.

Das Zähneputzen im Westen

Zähneputzen

Im Gegensatz zu China und Ägypten galt Europa lange Zeit als Zahnputzmuffel. Die ersten modernen Zahnbürsten kamen im 18. Jahrhundert auf, galten aber bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein als Luxusartikel. Dies änderte sich 1938 mit der Erfindung von Nylon, das eine billige Massenproduktion von Bürstenköpfen ermöglichte. Bis heute ist der Großteil der Zahnbürsten – egal ob manuell oder elektrisch – mit Nylonborsten besetzt. Nach Zahnpulver und Zahnseife war nun auch die Zeit reif für moderne Zahnpasten. Ebenfalls im frühen 20. Jahrhundert kam die Verwendung der Zahnpastatube auf, was Mundhygiene zusätzlich revolutionierte.

Der lange Weg zur elektrischen Zahnbürste

Das erste Patent für eine Elektrozahnbürste wurde schon Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Die Umsetzung scheiterte aber an den hohen Kosten. Auf den Markt brachte sie schließlich eine Schweizer Firma in den 1950er Jahren, wenngleich sie sich auch dann nicht wirklich durchsetzte. Jahrelang tüftelten Forscher am richtigen Material und der richtigen Bewegung, bis die elektrische Zahnbürsten mit der Jahrtausendwende alltagstauglich wurde und immer häufiger den Weg in die Badezimmer dieser Welt fand.

Das logische vorläufige Ende dieser Entwicklung wurde in Form der Playbrush umgesetzt. Um schon die Kleinsten mit dem richtigen Zähneputzen vertraut zu machen, kombiniert die Playbrush ganz ohne Zwang die tägliche Zahnpflege mit Spiel und Spaß. Diese smarte Elektrozahnbürste verbindet sich mit einer App am Smartphone oder Tablet und macht damit die Mundhygiene selbst für die Jüngsten zum Kinderspiel.

Und dennoch ist die Geschichte des Zähneputzens hier nicht abgeschlossen, denn die Entwicklung noch besserer Kinderzahnbürsten für die Zukunft ist das oberste Ziel von Playbrush!

Quellen:

Eine kurze Geschichte der Zahnpflege

https://zahnarzt-ungarn-heviz.de/dental-magazin/zahnpflege-geschichte
https://gesund.co.at/zahnbuerste-zahnpaste-zaehneputzen-23886/
https://rp-online.de/panorama/wissen/seit-wann-putzen-sich-die-menschen-die-zaehne_aid-11441433
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Zahnmedizin