Kaum sind die Schokonikolos aus den Supermarktregalen verschwunden, nimmt auch schon sein nagetierischer Freund der Osterhase den Platz in der Süßigkeitenabteilung ein. Süßigkeiten werden in Nestern versteckt und von Kindern voller abenteuerlicher Neugier in Gärten und Wohnungen gesucht. Die so gefundenen Schätze werden zu Hause gehortet. Allerdings stellt die Vielfalt der Süßigkeiten auch eine große Herausforderung an die Hasenjäger und ihre Eltern: Es braucht genaue Regeln, um einem Naschrausch vorzubeugen. In unserem heutigen Artikel, möchten wir Ihnen einige Tipps geben, wie Ihre kleinen Naschkatzen gut durch die Osterzeit kommen.

1. Alternativen zu Süßigkeiten

Der größte Reiz für Kinder zu Ostern ist die Suche und weniger die Art des Gefundenen. Deswegen tauschen Sie Süßigkeiten gegen andere Goodies aus. Ein kleines Set an Buntstiften, Stickern, Seifenblasen oder ein Spielzeugauto sind gute Ersatzquellen für Schokolade und sonstige Naschereien. Für ältere Kinder kann eine spannende Schatzsuche sehr lustig sein. Dabei verstecken Sie kleine Hinweise, die schlussendlich zu einem großen Geschenk führen.

2. Mit Verwandten und Bekannten absprechen

Sprechen Sie im Vorhinein mit Verwandten und Bekannten, bei denen Ihr Kind ein „Osternest“ bekommt und reduzieren Sie bei Bedarf die Menge an Süßigkeiten. So erhalten Sie einen Überblick über die Naschereien und können diese sinnvoll rationieren. Bei zu vielen Geschenken verliert Ihr Kind sonst schnell den Reiz daran, wenn es mit Naschereien überhäuft wird.

3. Zahnputzssachen schenken

Gehen Sie einen ungewöhnlichen Weg und nutzen Sie Ostern gleich dazu, Ihr Kind auf die Zahnhygiene aufmerksam zu machen, die gerade bei hohem Süßigkeitenkonsum besonders wichtig ist. Eine kleine Bürste mit den TV-Helden Ihres Kindes und eine passende Zahnpasta dazu sind ein Blickfang im satten Grün der Osterwiesen. Vielleicht ist es ja auch die richtige Zeit, dass Sie und Ihr Kind Teil der Playbrush-Family werden 😉

4. Aufklären, was Schokolade mit den Zähnen macht

Nutzen Sie die Osterzeit, um Ihrem Kind nochmals zu erklären, wie wichtig Mundhygiene und regelmäßiges und vor allem richtiges Zähneputzen ist. Nehmen Sie sich Zeit und erklären Sie Ihrem Spross, was Schokolade und Zucker mit den Zähnen macht. Dazu haben wir in einem unserer Blogartikel ein kleines Experiment vorbereitet, um zu zeigen, wie sehr Säure den Zahnschmelz (in Form eines Hühnereis) angreifen kann.

5. Setzen Sie auf Lebensmittel, die den Zahnschmelz stärken

Lebensmittel, die den Zahnschmelz stärken, sollten zu Ostern verstärkt auf Ihren Tisch kommen, um dem Zucker der Süßigkeiten entgegenzuwirken. Dazu gehören Käse und Quark, da diese sehr viel Kalzium enthalten. Stellen Sie auch fluoridiertes Speisesalz auf den Esstisch. Fluorid hat die Eigenschaft, dass es den Zahnschmelz härter und widerstandsfähiger macht.

6. Süßes nur in kleinen Dosen

Kinder sollten nicht über den ganzen Tag verteilt naschen. Es ist besser, ein oder zwei Mal am Tag Kindern etwas Süßes zu geben. Danach sollte gleich Zähnegeputzt werden, damit Bakterien keine Angriffsfläche haben. Anders sieht es aber bei saurer Nahrung aus. Hier wird angeraten, mindestens eine halbe Stunde zu warten, bis man sich die Zähne putzt, da der Zahnschmelz durch die Säure geschwächt ist und starkes Putzen kann zu Schäden an den Zähnen führen. Sollte gerade es gerade keine Zahnputzmöglichkeit geben, dann hilft zuckerfreier Kaugummi. Durch das Kauen wird der Speichelfluss angeregt und die Säure quasi weggewaschen. Aber Achtung: Ein Kaugummi ersetzt das Zähneputzen nicht.

7. Termin beim Zahnarzt früh genug planen

Neben der Mundhygiene zu Hause, ist natürlich auch die Kontrolle durch den Zahnarzt sehr wichtig. Machen Sie also früh genug einen Kontrolltermin in der Zahnarztpraxis Ihres Vertrauens aus.