Ok, da ist irgendwo der Wurm drinnen. Die Rede ist von Playbrush. Also das Gerät funktioniert einwandfrei und macht eine Menge Spaß aber eben nur bei meinen Kindern. Bei mir ist, wie gesagt, der Wurm drinnen. „Mami du kannst das wirklich nicht!“, meinte Johannes nur als ich zum wiederholten Male die einfallenden Bakterien aus allen Richtungen bekämpfte, nur nicht aus der aus der sie kamen. Da hilft nur eines: Die Leute von Playbrush müssen her!

Nach einem kurzen Anruf und einem Tag warten, waren sie da. Zu sechst standen wir in unserem kleinen Badezimmer vorm Smartphone und putzten um die Wette. Alles lief gut bis ich an die Reihe kam. Der kleine Ritter in der Mitte schlug wild um sich nur nie in die Richtung aus der die einfallenden Bakterien kamen. „Das gibt’s doch nicht! Das Spiel ist für Kinder! Wieso kann ich das nicht?“ Beinahe grantig ließ ich die Zahnbürste sinken. „Mami jetzt lass das endlich! Ich will wieder!“, rief Johannes und streckte seine Hand nach dem Playbrush-Stöpsel aus. „Das kann doch nicht so schwer sein“, meinte mein Mann, nahm den blauen Playbrush-Stösel von meiner Zahnbürste hinunter und steckte ihn an seiner Zahnbürste drauf. Er begann zu spielen. „Ist doch eh leicht!“, sagte er und manövrierte in einer Leichtigkeit seine Spielfigur am Smartphone hin und her. „Neue Highscore!“, freute er sich als die zwei Minuten vorbei waren. „Das macht Spaß!“, meinte er und gab unserem Sohn den Stöpsel auf seine kleine Spiderman-Zahnbürste. Auch Johannes schaffte einen zweiten Durchgang mühelos.

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„Ich kann Ihnen leider nicht sagen, warum Sie sich so schwer tun bei dem Spiel aber ich versichere Ihnen, Übung macht den Meister!“, sagte einer der zwei jungen Männer bei der Verabschiedung. Als kleines Dankeschön hatten sie für uns und die Kinder unzählige Pickerl, Luftballone, Malbücher und Informationsbroschüren mitgebracht. So war auch die kleine Antonia zufrieden, denn für sie ist Playbrush noch nicht geeignet.

„Ich glaube ich bringe Johannes heute ins Bett“, sagte mein Mann nach dem Abendessen. Etwas verwundert aber sehr erfreut nahm ich dieses Angebot gerne an. Später erfuhr ich auch warum. Ich ging gerade am Badezimmer vorbei als ich durch die angelehnte Tür seine Stimmen hörte. „Na warte mein Sohn, nur weil du meinen Rekord gebrochen hast brauchst du gar nicht so grinsen. Jetzt bin ich wieder dran!“

Mehr von mir gibt’s nächste Woche wieder in “Sophie’s Blog”. Ich freu mich schon & happy brushing einstweilen!